M e n s c h e n a f f e n a n l a g e   S t u t t g a r t   W i l h e l m a

eingeladener Realisierungswettbewerb

1. Preis   01/07
mit Hascher Jehle Architekten

Auftraggeberin Wilhelma Zoo Stuttgart,
Land Baden-Württemberg, Abteilung Vermögen und Bau

Konzept

 



Das für das neue Menschenaffenhaus der Stuttgarter Wilhelma vorgesehene Areal liegt im westlichen Bereich des Zoos in unmittelbarer Nähe zum angrenzenden Rosensteinpark. Das Gelände steigt an und besitzt einen wertvollen Altbaumbestand.

Um den parkartigen Charakter des Areals zu erhalten bezieht das Konzept insbesondere die Topografie des Geländes ein. Der Baumbestand bleibt weitgehend erhalten.
 
Landschaft
und
Gebäude


Das Menschenaffenhaus wird als Teil der bestehenden Topografie aufgefasst. Von den Gehegeflächen aus tritt es nicht in Erscheinung, denn die Außenflächen setzen sich auf den Dachflächen fort.

Das Gebäude teilt das Grundstück in je einen Teilbereich für Gorillas und für Bonobos auf. Es besteht aus zwei Bereichen, die die bestehende Topografie überhöhen und über eine durchlaufende Fuge aufeinander bezogen sind. Gegeneinander versetzt bilden sie westlich und östlich jeweils Eingänge, die an die bestehenden Besucherwege anschließen.

Die Integration des Gebäudes in die Topografie erlaubt großzügige Gehegeflächen. Für die Menschenaffen entstehen spannungs- und abwechslungsreiche Außenanlagen. Die Wegeführung um und in dem Gebäude bietet den Besuchern eine Abfolge an unterschiedlichen Einblicken in die Innen- und Außengehege an.
Daten

Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer,
Sophie Holz, Ann-Kristin Haeger, Tim Wildner

Planung
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer,
Amena Gruenberg

bbzl
boehm benfer zahiri
landschaften städtebau

www.bbzl.de
  [ Abbildungen Menschenaffenanlage Wilhelma ]
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