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a n d e s g a r t e n s c h a u N e u - U l m
Realisierungswettbewerb
2. Preis 03/01
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Stefan Reimann,
Bernd Joosten, Carina Simmchen
für Atelier Loidl
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Konzept
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Die Landesgartenschau bietet die Chance Neu-Ulms Stadtteile stärker
miteinander zu verknüpfen und gleichzeitig in ihrer Eigenart zu unterstützen.
Gartenschau und Stadt werden miteinander verwoben, die Gartenschau
ist in der Stadt erlebbar.
Donau, Bahn und äußere Ringstraße teilen Neu-Ulm in drei voneinander
unterscheidbare Stadtteile: Kernstadt, Zwischenstadt und Stadterweiterung
mit dem neuen Stadtteil Wiley. Unterschiedliche urbane Programme sind
hier ablesbar, unterschiedliche Stimmungen und Atmosphären sind spürbar.
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| Stadtkorridore |
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Die Flächen der Landesgartenschau liegen an den Fugen zwischen diesen
Stadtteilen. Hier entstehen drei neue Parks: Donaupromenade, Glaciswiesen
und Ludwigsfelder. Sie thematisieren den Übergang und beziehen jeweils
prägnante Bestandselemente raumbildend ein. Jeweils den einzelnen
Bereichen zugeordnet, nehmen sie die Bewegungslinien aus den Stadtteilen
auf, lenken um und bilden den Übergang zur nächsten Stadtsituation.
Die neuen Parks werden durch Stadtkorridore verbunden. Sie durchziehen
die Stadt von der Donau bis nach Wiley in die offene Landschaft. Die Korridore
leiten und gliedern den entdeckenden Spaziergang durch die stadträumliche
Vielfalt, sie laden zum Aufenthalt ein.
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| Drei Parks |
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Donaupromenade
Eine durchgängige Promenade begleitet das Ufer der Donau. Plätze
rhythmisieren die Bewegung entlang des Flusses. Sie entstehen an den Einmündungen
der Straßen und der Stadtkorridore und inszenieren den Blick hinaus
auf die Flusslandschaft und zurück auf Kernstadt.
Glaciswiesen
Die Glaciswiesen verknüpfen die Kernstadt mit der Zwischenstadt.
In räumlicher Nähe zum neuen Bahnhof sind sie zentraler Ausgangsbereich
der Landesgartenschau und bilden die gemeinsame Freifläche für das zukünftige
Quartier an den Glaciswiesen.
Ein Gerüst aus Wegen und Bäumen rahmt die Gärten der Landesgartenschau
und lässt den späteren Städtebau erahnen. 2008 füllen
Gärten, Veranstaltungs- und Präsentationshallen diesen Rahmen.
Nach der Gartenschau geben die Gärten ihre Flächen sukzessive
an die folgende Bebauung ab, der Rahmen bleibt erhalten. Wird das neue
Quartier in Bauabschnitten errichtet, steigern noch bestehende Gärten
die Wohnqualität. Ist die Siedlung fertiggestellt, werten die gut
eingewachsenen Bäume die Stadträume des neuen Quartiers auf.
Ludwigsfelder
Der Park im Süden der Stadt verbindet zwischen dem neuen Stadtteil
Wiley, der Zwischenstadt und der umgebenen Feldflur. Im Schatten der Ludwigsvorfeste
wechseln sich kleinräumige, geschlossene mit weiten, offenen Feldern
ab. Lockere Baumreihen begleiten diese Felder. Sie bilden über der
Parkfläche einen zarten Baumschleier, der das dichte Volumen der
Vorfeste unterstreicht. Es entstehen offene Raumfolgen, die flexibel unterschiedliche,
sich ändernde Nutzungen aufnehmen können.
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bbzl
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boehm
benfer zahiri
architektur städtebau landschaft
www.bbzl.de
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