A u l e n d o r f  W o h n e n   a m   S t a d t p a r k

offener städtebaulicher Realisierungswettbewerb
mit Florian Gayer-Lesti

3. Platz   04/07

Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Ulrike Böhm,
Ann-Kristin Haeger, Jan Stöfer, Tim Wildner

öffentliche
Räume

 



Die beiden Quartiere an der Parkstraße und am Safranmoos sind gekennzeichnet durch ihre besondere landschaftliche Lage in der Nähe zum angrenzenden Stadtpark. Zwischen Schloß und Schussentalklinik ergänzen sie die bauliche Kante zum Park. Der Schlossplatz und ein neuer Quartiersplatz am Safranmoos bilden Anfangs- und Endpunkte der Parkkante.

Die Erschließungsstruktur der Quartiere bildet gleichzeitig auch eine Abfolge aus öffentlichen Räumen. Sie knüpft an bestehende Wege- und Straßenverbindungen an, um Park und Stadtzentrum stärker miteinander zu verknüpfen. Bestehende Wegeverbindungen und der Baumbestand bleiben erhalten und werden in das vorgeschlagene räumliche Gefüge integriert. In die Erschließungsstruktur sind Quartiers- und Nachbarschaftsplätze als Öffnungen zum Stadtpark eingefügt.
 
Quartier
Hofgarten


Das Quartier Parkstraße setzt sich aus vier Baufeldern zusammen, die untereinander angerartige Freiräume ausbilden. Jedes Baufeld besteht aus freistehenden Bauten, die durch eine verbindende Begrenzungsmauer einen gemeinsamen privaten Hof umfassen. Über ihre Lage und Stellung bauen sie räumliche Beziehungen zu den benachbarten Baufeldern auf.

Alle Nachbarschaftsplätze und Höfe öffnen sich zum Park. An der Südseite des Quartiers verbindet ein Quartiersplatz zu den angrenzenden Stadtbereichen. Platz und Erschließungsstraße werden durch versetzte Baumreihen begleitet.
 
Quartier
Safranmoos


Das Quartier soll eine Mischung aus Einfamilienhäusern, Doppelhäusern, Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern aufnehmen. Ihre Erschließung ist über Richtungswechsel an die Topografie angepasst und gliedert das Quartier in Teilbereiche. Durch ihre nicht-parallele Führung entstehen zusätzlich angerartige Weitungen. Alle öffentlichen Räume besitzen über Nachbarschaftsplätze einen direkten Bezug zum Stadtpark.

 
Schlossplatz
Der Schlossplatz bildet von der Kernstadt aus den wichtigsten Eingang zum Stadtpark. Um seine stadträumliche Funktion zu stärken wird der Durchgangsverkehr in Richtung Parkstraße auf die linke Platzkante verlagert, so dass auf der gegenüberliegenden Seite eine zusammenhängende und großzügige Platzfläche entsteht. Hier können der Wochenmarkt sowie andere Veranstaltungen stattfinden.

Um die räumliche Wirkung der Platzfläche zu unterstützen sollen alle Flächen mit einem einheitlichen Belag versehen werden. Begleitende Baumreihen und einzeln stehende Solitärbäume gliedern den Platz räumlich.
bbzl
boehm benfer zahiri
landschaften städtebau

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