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K
o r r i d o r p a r k A r k e n b e r g e
Schinkel-Wettbewerb 1998 / 99
Fachsparte Landschaftsarchitektur
1. Preis | Schinkelpreis |
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Konzept
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Zwischen
Wäldchen und Hügel, zwischen Wiesenland und Bahndamm schlängelt
sich ein schmaler Park. Er führt von Blankenfelde (Busstation) bis
Schildow Mönchsmühle (S-Bahnhof). Seine Fläche beginnt
liegend, knickt ab, steigt allmählich an, begleitet und "überschaut"
die Seen, knickt wieder ab und fällt dann in die Horizontale zurück.
Als Intarsie in die Landschaft eingefügt, schmiegt er sich an die
Bewegungen des Bodens an.
Weder Maßstab noch Lage des Gesamtgebiets scheinen uns Anlaß
für eine flächige Überformung. Das Gebiet liegt in einem
Geflecht aus baulichen, landschaftlichen und landwirtschaftlichen Flächen.
Der Park ist ein weiteres Element in diesem Neben- und Ineinander. Seine
Form ist angelehnt an die Infrastrukturstränge, die das Gebiet teilen
und verbinden.
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| Profil |
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Das
Profil des Parks wird in die Landschaft eingeprägt und eingeschnitten.
Teilräumliche Abschnitte werden durch ein leichtes Relief quer zu
seiner Hauptrichtung gegliedert. Unterhalb und oberhalb folgt ein Weg
dem Verlauf des Korridors, begleitet durch langgestreckte Baumgruppen.
Diese 'Baum-Segel' bilden Hintergrund und Rahmen für Ausblicke. Treppen
und Stege verbinden oberen und unteren Weg miteinander. An die Stege schließen
sich Pfade zur Erkundung der umliegenden Landschaft an.
Mit seiner vergleichsweise geringen Fläche lässt der Park ein
höheres Maß an Pflege zu: große gepflegte, gemähte
und gewässerte Rasenflächen und Liegewiesen laden zusammen mit
Steinbänken und Einzelbäumen ein zum Picknick, zum Spielen, ...
Wechselnde Ausblicke, Aufenthaltsmöglichkeiten und Ereignisse reihen
sich entlang des Korridors auf.
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Hügel,
Wiesenland,
Badeland |
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Nicht
das gesamte Gebiet soll überformt werden. Der Korridor kontrastiert
und unterstreicht die bestehende Landschaft. Er teilt das Gebiet in Badeland
und Wiesenland. Beide Bereiche werden extensiv gepflegt und nach Bedarf
ausgelichtet. Um die Raumbildung unterhalb der beiden Seen zu unterstützen
wird die Kontur des Wäldchen leicht verändert.
Wir betrachten den Hügel nicht als Objekt auf der Landschaft. Da der
Schutt- und Abfallhügel durch eine Schutzschicht überdeckt werden
muß, Scheint er uns unter der Landschaft zu liegen. Daher faltet sich
das Wiesenland wie ein großflusiger Teppich zwischen Bahndamm und
Naturschutzgebiet am Hügel hoch. Der Hügel bekommt zwei Seiten,
zwei Gesichter. Die eine Seite, in Zusammenhang mit dem Korridor macht es
dir leicht; sie ist bevölkert und offensichtlich. Die andere Seite in
Zusammenhang mit dem Wiesenland fordert zum Erobern auf, hier begegnet dir
kaum jemand.
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bbzl
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boehm
benfer zahiri
landschaften städtebau
www.bbzl.de
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